Bilder Balgach SG Frühling 2007

Evangelische Kirche

Bis 1826 war die Kirche ein paritätisches Gotteshaus. Sie diente also den Katholiken und den Evangelischen als Kirche. Bis 1936 behielt sie ihr Aussehen. Dann wurde sie verlängert und ein Seitenschiff angebaut. Hinter der Kirche befindet sich der Friedhof für die evangelischen Gemeindemitglieder.

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Gasthaus Rössli

Im Zentrum von Balgach steht das traditionelle Gasthaus Rössli. Es ist das Stammhaus der ehemaligen Viehhändler Sonderegger. Sie lieferten Vieh bis nach Ungarn und Südamerika. Die „Sonderegger“ sind wie die „Nüeschen“ ein altes Bürgergeschlecht von Balgach.

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Haus Nüesch

Das „Nüeschen Haus“ wird so genannt, weil es lange im Besitz von Nüesch-Familien war. So wohnte auch der „Beck Nüesch“ darin. In diesem Haus finden sich die Wurzeln von David Nüesch, dem erfolgreichen Jockey in den USA. An der Fassade findet sich ein sinniger Spruch in Balgacher Dialekt: „Wänt nöd wärchascht by Räaga und by Sunnaschy, gits wäader Törgga no Ribil und koa Truba und ko Wy“.

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Katholisches Pfarrhaus

Das katholische Pfarrhaus wurde 1752 erbaut. Heute wohnt der Pfarreibeauftragte mit seiner Familie darin. Die Bergstrasse führt vom Rössliplatz direkt zur katholischen Kirche.

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Katholisches Pfarrhaus mit Nachbarhaus

Hinter dem Nachbarhaus befindet sich eine Höhle, die „Höhle am Berg“. Otto Oesch-Maggion, der Verfasser von „Der Hof Balgach“, schreibt dazu: „Es ist durchaus nicht ausgeschlossen, dass diese überhängende Felspartie den Ureinwohnern als Wohnung diente.“

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Bergstrasse

Die steile Bergstrasse führt auf den Rössliplatz. Links erkennt man das „Nüeschen Haus“ und unten den Rösslistadel.

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Katholische Kirche

Die katholische Kirche wurde 1824 bis 1826 auf dem „Bergli“ unter eifriger Mithilfe der Kirchgenossen erbaut. Der Bregenzerwäldler Simon Moosbrugger wirkte als Architekt der einschiffigen Barockkirche.
Auch die kath. Kirchgemeinde verfügt über einen eigenen Friedhof bei ihrer Kirche.

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Hauptstrasse

Balgach liegt an der Hauptstrasse Altstätten – Heerbrugg. Das Foto zeigt die Ansicht talabwärts, also in Richtung Heerbrugg. Links Rösslistadel, rechts Rathaus.

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Rathaus

1970 bezog man den Zentrumsbau mit Rathaus, Post und Bank. Auch das Feuerwehrdepot und das Bauamt befinden sich im Gebäude. An den Masten flattern die Balgacher-, die Schweizer- und die St. Galler-Fahne.

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Evang. Kirche und Rösslibrunnen

Hier stand von alters her ein Brunnen. 1991, als Balgach sein 1100jähriges Bestehen feierte, wurde in Anlehnung an das Aussehen seines Vorgängers dieser sechseckige Trog mit seiner Säule errichtet. Im Sommer vergnügen sich hin und wieder Kinder in der„öffentlichen Badeanstalt“.

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Magnolienbaum im kath. Pfarrgarten

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Altes Rathaus auf der Steig

Balgach besitzt einen sorgfältig erhaltenen alten Dorfkern. Hier auf der Steig befindet sich das Alte Rathaus. Heute ist das Ortsmuseum darin untergebracht. Erwähnenswert ist der 1596 eingerichtete Festsaal, der mit seinen Renaissancemalereien ein einzigartiges Beispiel dieser Art in der Schweiz ist.
Hier kann man auch eine Ferienwohnung mieten.

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Die Inschrift erzählt aus der Gebäudegeschichte. Die Gebäudeanlage steht unter Bundesschutz.

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Im östlichen Anbau ist seit 2007 eine hundertjährige Handstickmaschine untergebracht. Um 1900 bestimmt die Stickereiindustrie das Leben der Balgacher. Auf der Museumsstickmaschine wird bei Führungen gearbeitet.

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Auf dem Bühl

Ein weiterer alter Dorfteil befindet sich auf dem Bühl. Im Hintergrund ist ein Teil des Balgacher Rebberges zu sehen. Auge, Nase und Gaumen rühmen den Balgacher-Wein! Prost!

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Pärkli

Dieser kleine Park liegt an der viel befahrenen Hauptstrasse. Werden darum die Sitzbänke so wenig gebraucht?

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Die Bildlegenden wurden von Ernst Nüesch, Primarlehrer und Balgach Orts-Historiker geschrieben.